Ab in die Freiheit: Die Auswilderung von zwei weiteren Luchsen im Thüringer Wald soll den Bestand der Wildkatzen in Europa stützen. Die Tiere werden nach Angaben des Umweltministeriums am kommenden Dienstag in die Wildnis entlassen. Innerhalb des Artenschutzprojekts waren bereits im Mai die Luchsin «Frieda» und der Luchs «Viorel» gezielt im Thüringer Wald freigelassen worden.
Experten sehen das Mittelgebirge als wichtigen Korridor, um Luchs-Populationen etwa im Harz und im Bayrischen Wald miteinander zu verbinden. Verpaarungen zwischen den Tieren aus unterschiedlichen Regionen sind gewünscht, um den Bestand zu stabilisieren. Die Raubtiere sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Sie wurden in der Vergangenheit stark bejagt.
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