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Neues Infozentrum zu Natur und Geschichte an früherer Grenze

Im Informationszentrum «Grenzblick Katharinenberg» im Eichsfeld wird nun Wissen über die Geschichte und Natur des Orts vermittelt. / Foto: Sabrina Seim/Stiftung Naturschutz Thüringen /dpa
Im Informationszentrum «Grenzblick Katharinenberg» im Eichsfeld wird nun Wissen über die Geschichte und Natur des Orts vermittelt. / Foto: Sabrina Seim/Stiftung Naturschutz Thüringen /dpa

Ein neuer Lernort an der ehemaligen Grenze im Unstrut-Hainich-Kreis informiert über die deutsche Teilung - und über die Natur entlang des einstigen Todesstreifens.

Ein neu gestalteter Pavillon informiert im Unstrut-Hainich-Kreis an einem ehemaligen innerdeutschen Grenzübergang zu Hessen über Geschichte und Natur der Umgebung. Die Ausstellung im Infozentrum «Grenzblick Katharinenberg» in der Landgemeinde Südeichsfeld blickt auf die Geschichte der innerdeutschen Grenze und zeigt die ökologische Bedeutung des Grünen Bandes auf, wie die Stiftung Naturschutz Thüringen mitteilte.

Konzept: Neuer Lernort am Grünen Band

Das Grüne Band gilt in Thüringen als Nationales Naturmonument. Dabei handelt es sich um einen entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze verlaufenden Geländestreifen. Er gilt als Rückzugsort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Auch Schulklassen und Jugendgruppen sollen den «Grenzblick Katharinenberg» zum Lernen außerhalb des Klassenzimmers nutzen. Auf dem Außengelände und dem Wanderweg finden sich Erlebnisstationen und historischen Grenzrelikte.

Hinter dem Projekt stehen die Landgemeinde Südeichsfeld, die Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal, die Stiftung Naturschutz Thüringen und die beim Pavillon gelegene Event-Location Heimatalm. Das Umweltministerium förderte das Zentrum mit rund 180.000 Euro.

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