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Zoll und Polizei auf Zeiss-Baustelle in Jena

Eine Sprecherin von Zeiss bestätigte die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Eine Sprecherin von Zeiss bestätigte die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft. (Symbolbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Auf der Baustelle des Thüringer Unternehmens Carl Zeiss in Jena sind Zöllner und Polizisten im Einsatz. Es geht um ein Wirtschaftsstrafverfahren.

Zoll und Polizei haben die Baustelle des Carl-Zeiss-Unternehmens in Jena durchsucht. Hintergrund ist der Verdacht der Schleusung, Schwarzarbeit sowie des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs, wie die Staatsanwaltschaft Bochum und das Hauptzollamt Dortmund mitteilten. Gegen das Unternehmen Zeiss richten sich die Ermittlungen nicht. 

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen führen demnach das Verfahren gegen mehrere Beschuldigte, die über Unternehmen im In- und Ausland illegal Arbeiter auf Baustellen beschäftigt haben sollen. Es geht um Schäden in Höhe mehrerer Millionen Euro.

Die Durchsuchung in Jena ist eine von mehreren im Bundesgebiet und im Ausland, wie es hieß. Vier Haftbefehle wurden demnach vollstreckt. Eine Sprecherin von Zeiss bestätigte die Untersuchungen, das Unternehmen unterstütze diese «vollumfänglich», hieß es. Zuvor hatte der MDR berichtet.

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