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Bauern hoffen auf Regen und milde Temperaturen

Thüringens Bauern schauen mit Spannung auf die Entwicklung des Wetters in den kommenden Wochen und machen sich an die ersten Arbeiten auf den Feldern. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
Thüringens Bauern schauen mit Spannung auf die Entwicklung des Wetters in den kommenden Wochen und machen sich an die ersten Arbeiten auf den Feldern. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Traktoren raus und auf die Felder: Thüringens Bauern starten in die Frühjahrsarbeiten und hoffen auf passendes Wetter.

Thüringens Bauern sind ins Frühjahr gestartet. Stellenweise werde bereits Dünger auf die Felder gebracht, teilte eine Sprecherin des Thüringer Bauernverbands mit. In nächsten Schritten werden dann bei steigenden Temperaturen die noch unbestellten Felder auf die Aussaat vorbereitet. Das sei nötig, damit etwa zwischen Mitte April und Mitte Mai Mais ausgesät werden könne.

Entscheidend wird in nächster Zeit die Entwicklung des Wetters sein. Bis Ende März sollte die Durchschnittstemperatur am Tag dauerhaft nicht über zehn Grad liegen, sagte die Sprecherin. Das sei nötig, damit die Pflanzen in der Vegetationsruhe bleiben. Vor allem sei aber im März noch Regen nötig, damit der Boden auch in den tieferen Schichten Wasservorräte bilden könne. 

Bei einem idealen Verlauf für die Landwirte sollte es ab April moderat wärmer werden und regelmäßig regnen. Diese Zeit sei entscheidend für den Ertrag. Auch deshalb wagt der Bauernverband noch keine Prognose für die diesjährige Ernte.

Wärmere Temperaturen erwartet, aber auch Frost noch möglich

Nach einer wechselhaften Phase soll es ab kommender Woche laut Deutschen Wetterdienst in Thüringen tagsüber spürbar wärmer werden. In den Nächten können die Temperaturen aber noch in den Frostbereich kommen. Auch größere Regenmengen werden vermutlich zunächst ausbleiben. In den oberen Schichten sei der Boden aber gut mit Wasser versorgt. 

Im vergangenen Jahr bauten die Landwirte in Thüringen laut Übersicht des Landesamts für Statistik auf rund 335.300 Hektar Getreide an. Davon machte Winterweizen mit 167.400 Hektar einen großen Teil aus.

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