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Carl Zeiss Meditec zahlt Aktionären weniger Dividende

Aktionäre von Carl Zeiss Meditec bekommen weniger Geld  / Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa
Aktionäre von Carl Zeiss Meditec bekommen weniger Geld / Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Der Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec ist ein wirtschaftliches Schwergewicht in Thüringen. Die Geschäfte laufen derzeit verhaltener als sonst. Das hat Auswirkungen für die Aktionäre.

Nach einem schwachen Geschäftsjahr erhalten die Aktionäre der börsennotierten Jenaer Carl Zeiss Meditec AG eine niedrigere Dividendenzahlung als im Vorjahr. Pro Aktie werden 0,60 Euro ausgeschüttet, beschlossen die Aktionäre auf ihrer Hauptversammlung. 1,10 Euro waren es im Geschäftsjahr davor. Das Unternehmen gehört zu den Umsatzschwergewichten in Thüringen und ist im MDax der Frankfurter Börse notiert.

Vorstandschef Markus Weber verwies in seiner Rede bei der Hauptversammlung auf ein schwieriges Umfeld in vielen Absatzmärkten. Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten sorgten für eine geringere Investitionsbereitschaft im Gesundheitsbereich in verschiedenen Ländern. Es gebe bei der Nachfrage «ungewohnte Rückgänge». 

Der Jenaer Medizintechnik-Anbieter ist auf Laser, OP-Mikroskope, Geräte sowie künstliche Linsen zur Behandlung von Augenerkrankungen spezialisiert. Der Jahresumsatz belief sich zuletzt auf rund 2,07 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand im vergangenen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von 155,7 Millionen Euro nach 219,5 Millionen Euro davor. 

Angesichts einer weltweit alternden Bevölkerung bleibe die Medizintechnik langfristig ein Wachstumsmarkt mit enormen Chancen auch für Carl Zeiss Meditec. Insgesamt beschäftige Zeiss Meditec aktuell mehr als 5.700 Arbeitnehmer im In- und Ausland, davon etwa 2500 in Deutschland.

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