Thüringens Verwaltungen sollen schneller als bisher digitalisiert werden, allerdings nicht mit deutlich mehr Geld. Für Digitalisierung und Informationstechnik sowie Projekte seien in diesem Jahr im Landeshaushalt etwas mehr als 244 Millionen Euro vorgesehen, sagte Digitalminister Steffen Schütz (BSW) in der Haushaltsberatung des Landtags in Erfurt. Das seien nur etwa drei Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. «Ich hätte mir mehr gewünscht. Die Aufgaben bei der Digitalisierung sind gigantisch.»
Schütz äußerte die Erwartung, dass in dem von der Landesregierung geplanten Doppelhaushalt für die Jahre 2026/27 deutlich mehr Geld für diesen Bereich zur Verfügung gestellt wird. Thüringen brauche deutlich mehr digitale Verwaltungsangebote als bisher, das nächste sei der digitale Bauantrag. Schütz kündigte einen Expertenbeirat aus 18 Mitgliedern an, der die Landesregierung bei Technikentwicklungen und Cybersicherheit beraten werde.
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