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Schenk: Genügend medizinisches Personal im Kriegsfall nötig

Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) hält ein leistungsfähiges Gesundheitssystem für nötig, um auch im Kriegsfall gewappnet zu sein. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa
Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) hält ein leistungsfähiges Gesundheitssystem für nötig, um auch im Kriegsfall gewappnet zu sein. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa

Im Kriegsfall wäre auch das Gesundheitssystem stark gefordert. Aus Sicht von Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) braucht es dann vor allem fachkundiges Personal.

Im Krisen- oder Konfliktfall sieht Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk die größte Herausforderung für das Gesundheitssystem im Land darin, genügend medizinische Fachkräfte vorzuhalten. «Wenn es einen Kriegsfall gäbe, sprechen wir über eine größere Anzahl von Menschen, die versorgt werden müssten», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. 

Für Thüringen sei dabei nicht in erster Linie die Zahl der verfügbaren Krankenhausbetten entscheidend, «sondern dass dann auch das entsprechende medizinische Fachpersonal vorhanden ist». Auch die Arzneimittelversorgung müsse sichergestellt sein.

Bayerns Gesundheitsministerin sieht Handlungsbedarf

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) hatte zuvor gefordert, das deutsche Gesundheitssystem müsse auf einen möglichen Kriegsfall vorbereitet werden. «Die militärische Bedrohung Europas durch Russland und die mögliche Abkehr des neuen US-Präsidenten Trump von der bisherigen Sicherheitspartnerschaft bedeuten auch massiven Handlungsbedarf für das deutsche Gesundheitssystem und die ganze Zivilgesellschaft», sagte die CSU-Politikerin der «Augsburger Allgemeinen».

Schenk betonte, dass die Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene bereits zeigten, «dass man sich dieser weltpolitischen Herausforderung bewusst ist». Im geplanten, milliardenschweren Finanzpaket von Union, SPD und Grünen seien Krankenhäuser und Gesundheitsversorgung deshalb ausdrücklich mitgedacht, so Schenk.

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