loading

Nachrichten werden geladen...

Veröffentlicht mit CMS publizer®

Thüringen: Elf Parteien treten bei Bundestagswahl an

Zur Bundestagswahl treten in Thüringen in diesem Jahr elf Parteien an.  / Foto: Marijan Murat/dpa
Zur Bundestagswahl treten in Thüringen in diesem Jahr elf Parteien an. / Foto: Marijan Murat/dpa

Thüringer haben bei Bundestagswahl die Wahl unter 11 Parteien. Nur 15 reichten Landeslisten ein, statt 20 vor vier Jahren. Beschwerdefrist bis Montag.

Die Thüringer haben bei der Bundestagswahl die Wahl unter den Kandidaten von elf Parteien. Damit treten acht Parteien weniger an als vor vier Jahren, wie aus einer Mitteilung des Landeswahlleiters hervorgeht. Über die Zulassung der Landeslisten der Parteien entschied der Landeswahlausschuss, der in Erfurt tagte. 

Zuvor hatten weniger Parteien ihr Interesse an einer Wahlbeteiligung angemeldet als 2021. Insgesamt 15 Parteien reichten nach Angaben des Landeswahlleiters Listen ein, 20 waren es vor vier Jahren. Vier erfüllten offenbar nicht die Voraussetzungen für eine Beteiligung an der Wahl am 23. Februar. 

Beschwerden gegen die Entscheidungen des Landeswahlausschusses können bis kommenden Montag entsprechend den Vorgaben des Bundeswahlgesetzes eingelegt werden, erklärte Landeswahlleiter Holger Poppenhäger.

125 Kandidaten auf den Landeslisten der Parteien 

Antreten werden neben CDU, SPD, AfD, Linke, FDP und Grüne auch Freie Wähler, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), Volt, MLPD und das Bündnis Deutschland. In einigen Bundesländern lagen Beschwerden gegen das Aufstellungsverfahren der FDP-Landesliste vor - in Thüringen habe es dafür keinen Anlass gegeben, hieß es in der Landesgeschäftsstelle der Liberalen. 

Auf ihren Landeslisten bewerben sich insgesamt 125 Kandidaten, darunter 35 Frauen um ein Bundestagsmandat. Neun Abgeordnete, die bereits im Bundestag sitzen, bewerben sich nach den Angaben des Landeswahlleiters erneut. Derzeit seien 18 Abgeordnete aus Thüringen im Parlament in Berlin vertreten. 

Der Wahlausschuss tagte öffentlich. Parteien, die bisher in keinem Parlament vertreten sind, mussten gültige Unterstützungsunterschriften vorlegen - für die Landesliste jeweils rund 1.700.

Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten